Tägliche Praxis (Sadhana)

Als Lehrer erinnere ich jeden Übenden: «Ein Gramm Praxis ist mehr wert als Tonnen von Theorie» (Swami Sivananda). Die ideale Zeit ist bei Sonnenaufgang auf nüchternen Magen, barfuß oder auf einem Naturkissen sitzend, wenn die Morgenluft reich an belebenden Negativ-Ionen ist. Eine kontinuierliche 15-minütige Praxis stärkt Ihr Nervensystem nachhaltiger als unregelmäßige Marathonsitzungen.
Geführte Übung — Die 15-Minuten-Morgen-Sadhana
Empfohlene Schritt-für-Schritt-Abfolge
1. Zwei Minuten stille Zentrierung und aufrechte Ausrichtung.
2. Zwei sanfte Runden Kapalabhati zur Erweckung der inneren Wärme.
3. Zehn tiefe Atemzüge in Ujjayi zur Stabilisierung des Nervensystems.
4. Sieben ausgewogene Zyklen Nadi Shodhana für geistige Klarheit.
5. Drei Minuten stilles Sitzen im Nachspüren und Sammeln des Prāṇa im Herzzentrum.
Schließen Sie Ihre Sitzung stets mit einem Moment stiller Dankbarkeit gegenüber der Tradition und Ihrem lebendigen Körper ab.